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Diese Ausbildung kostet nichts. Sie ist aber nicht umsonst. Es gehört viel Idealismus, Freizeit und körperliche Fitness dazu, um den Hund und Dich zum Rettungshundeteam auszubilden. 

Die Arbeit ist eine ehrenamtliche Arbeit beim Bayerischen Roten Kreuz, man wird also auch nichts daran verdienen, auch nicht an Einsätzen im In- und Ausland. Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer werden dazu ausgebildet, um mit ihrem Hund Menschen zu finden und medizinische Hilfe zu leisten. Ausgeprägter Teamgeist zwischen Mensch und Hund ist Grundvoraussetzung jeder Rettungshundeausbildung und -arbeit. Die Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und findet beim BRK Pfaffenhofen ein bis zweimal pro Woche unter realistischen Bedingungen statt.

Egal ob es regnet, schneit, hagelt oder 35 Grad im Schatten hat, ob es Tag oder Nacht ist, es wird trainiert, denn die Einsätze kann man sich nicht aussuchen. Spätestens bei richtig miesem Wetter trennt sich die Spreu vom Weizen und nur diejenigen, die es wirklich ernst meinen, bleiben dabei. 

Die Ausbildung und Prüfung erfolgt nach den Richtlinien des Deutschen Roten Kreuzes und muss alle 18 Monate wiederholt werden.

Der Grundstock für die Ausbildung des Hundes wird im Idealfall schon im Welpenalter mit 8 bis 10 Wochen gelegt. So lernt der junge Vierbeiner spielerisch seine Aufgaben kennen. Der ausgebildete Suchhund zeigt sich konditionsstark, wesensfest, sicher, ruhig und sehr menschenfreundlich.

Auch ältere Hunde können mit der Ausbildung beginnen.